Rosakakadu  ( Eolophus roseicapilla )

 

 

 

Gewicht                

 

ca. 270g bis              380g                                                         

 

Länge

 

ca. 35cm

 

Flügellänge

 

245mm bis 275mm

 

Unterbringung

 

Außenvoliere mit anschließenden Schutzhaus (min. 6 m Länge; neigen sonst zu Fettleibigkeit)  

 

Nistkastengröße

 

Nistkasten/Brutstamm ca. 28cm bis 40cm Innendurchmesser und ca. 60cm bis 100 cm hoch (oder Ablaufnistkasten)

 

Einschlupfloch (Durchmesser)

 

ca. 15cm Durchmesser

 

Gelegegröße

 

2 bis 5 Eier (meist 3 Eier)

 

Brutdauer

 

23 bis 25 Tage

 

Nestlingszeit

 

ca. 2 Monate

 

Zeit bis zum selbständig werden

 

ca. 1 bis 2 Monate

 

Riggröße (Durchmesser) BArtSchV Anl. 6

 

9,5mm

 

 


Beschreibung:

Brustfärbung rosa, Flügel und Schwanz silbergrau, Nacken und die kurze Federhaube weißlichrosa, nackter Augenring der mit zunehmenden Alter größer wirkt und bei einigen Vögeln wie eine Warze ausschaut, Füße grau, Schnabel hornfarben, die Iris ist beim Jungtier und Hahn schwarz, beim Weibchen ab dem zweiten Lebensjahr gräulich, später bräunlich bis rehbraun 


Verbreitung:

Rosakakadus sind heute auf dem gesamten Kontinent sowie auf Tasmanien mit drei Unterarten vertreten. Ihr Verbreitungsschwerpunkt ist das Landesinnere des australischen Kontinents. Sie kommen außerdem auf einigen vor der australischen Küste gelegenen Inseln vor.


Lebensraum:

Der Lebensraum des Rosakakadus sind offene Landschaften, baumbestandene Savannen und offenes Grasland im Binnenland. Ihr natürlicher Verbreitungsschwerpunkt sind semiaride bis semihumide Regionen. Sie meiden dicht bewaldete Gebiete, Regenwald, Sandwüsten und fehlen in Regionen mit hohen Niederschlagsmengen. [32] Ihre Höhenverbreitung reicht bis 1.250 Meter über NN. Sie haben sich an urbane Lebensräume gut angepasst und sind in Parkanlagen und Gärten häufig. 


In Menschenhand:

mittellaute bis laute Vögel; recht widerstandsfähig; sehr starkes Nagebedürfnis - immer reichlich Äste und frische Zweige mit Blättern anbieten. Da die Kakadus häufig auf den Boden gehen, regelmäßig entwurmen. Neigen bei mangelnder Beschäftigung zum Rupfen.


Zur Unterbringung von Rosakakadus eignet sich eine Voliere mit den Maßen 6m x 1,5m x 2m (Länge x Breite x Höhe). Metallkonstruktionen und ein starkes Drahtgeflecht sind unbedingt notwendig, da andere Materialien den Schnäbeln der Kakadus kaum Stand halten. Bereits akklimatisierte Vögel sollten im Winter einen frostfreien Innenraum zu Verfügung stehen. Gelegentliche Minusgrade machen den Vögeln nichts aus. Sie benutzen daher die Außenvolieren ganzjährig, ungeachtet des Wetters. Schön für die Tiere ist, wenn ein Teil der Außenvoliere überdacht ist, damit die Vögel auch bei Regen/Schnee draußen trockensitzen können.

Eingewöhnte Tiere sind nur selten empfindlich und im Allgemeinen kaum anfällig für Krankheiten.


Ernährung:

Sämereiengemisch aus Sonnenblumenkernen (wenig) Kardi, Weizen, Hafer, Glanz und verschiedenen Hirsesorten; verschiedene Obst-und Gemüsesorten, vor allem jedoch Karotten und Apfel; halbreifer Mais, Hagebutten, Vogelbeeren. Grünpflanzen (Vogelmiere, Löwenzahn usw.); regelmäßig Mineralstoffgaben; zur Aufzucht Weißbrot, Biskuit, Eifutter. Es muss auf die Ernährung geachtet werden, da Tier zu Fettleibigkeit neigen.

 

Kurz vor der Brut und danach regelmäßig Keimfutter anbieten.


Wichtig ist natürlich stets sauberes Trinkwasser. Und es versteht sich von selbst, dass die Futter- und Trinknäpfe sowie etwaige ständige Badestellen und die Volieren regelmäßig gesäubert werden müssen (Obst und Gemüsereste Täglich entfernen).


Zucht:

Zucht relativ einfach, Paare benötigen Nistmaterial (Äste, Laub usw.) Gelege besteht aus 2-5 Eiern (meistens 3) die 23 Tage von beiden Elterntieren bebrütet werden, Nistkasten vor allem am Boden verstärken weil hier am meisten genagt wird.


Ich verschließe vor der Brut immer Teile des Einschlupfloches mit Baumschallen oder weichen Hölzern, die aufgenagt werden können. Das Aufnagen ist für die meisten Kakadus brutstimulierend.

 

 

In Großen Volieren ist eine Koloniebrut möglich. Die Nistkästen sollten dann aber einige Meter auseinander hängen und es sollten mehr Nistkästen als Brutpaare zu Verfügung stehen.

     

Letztes Update am

3. November 2018

NEWS NOVEMBER 2018


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GEMELDETE ZUCHT